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MOZARTJAHR 2006

MOZARTJAHR 2006 engl.

MOZARTEUM

BIOGRAPHIE

Wolfgang Amadeus MOZART

 

 

Mozart-Jahr 2006

 

Die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg feiert Mozarts 250. Geburtstag mit Opern-, Konzert- und Museumsprojekten

 

Mozart-Woche vom 20. Jänner bis 5. Februar 2006

Dialoge-Festival: 1.-4.12.05 / 29.3.-2.4.06. / 17.-21.5.06 / 1.–5.12.06

 

 

Mit Nikolaus Harnoncourt als „Artist in residence“, mit einer Installation des amerikanischen Regisseurs, Bühnenbildners, Designers, Lichtgestal-ters und bildenden Künstlers Robert Wilson in Mozarts Geburtshaus, mit einer Neuinszenierung von Mozarts „La finta giardiniera“ in der Regie der deutschen Filmemacherin Doris Dörrie, mit einem großen Fest zu Mozarts 250. Geburtstag und zahlreichen Konzerten mit internationalen Klassik-Stars: So eröffnet die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg in der Mozartwoche 2006 (20.1. bis 5.2.) das Mozart-Jahr in Salzburg. Darüber hinaus veranstaltet die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg die „Dialoge“, ein Festival mit zeitgenössischer Musik, mit Tanz und Literatur, das sich über das ganze Mozart-Jahr erstreckt.

 

 

 

Nikolaus Harnoncourt ist „Artist in residence“

der Internationalen Stiftung Mozarteum im Mozart-Jahr 2006

 

Der österreichische Dirigent Nikolaus Harnoncourt wird im Mozart-Jahr 2006 „Artist in residence“ der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg sein. Harnoncourt ist dieser Institution seit nunmehr bereits 25 Jahren verbunden: Seit 1980 ist er regelmäßiger Gast in der Salzburger Mozartwoche, die in jedem Jahr Ende Januar von der Internationalen Stiftung Mozarteum veranstaltet wird. Der Maestro wird im Mozart-Jahr 2006 in den Veranstaltungen der Stiftung nicht nur als Dirigent in Konzerten zu erleben sein, sondern auch in Interviews, Reden, Gesprächen und Workshops. – Ein ganzer Reigen von „Artist in residence“-Veranstaltungen mit Nikolaus Harnoncourt erwartet das Publikum der Internationale Stiftung Mozarteum verteilt über das ganze Mozart-Jahr 2006. Den Anfang macht am 14. Januar 2006 ein Künstlergespräch mit dem Dirigenten – über seine Person, über seine persönliche Geschichte mit Mozart, über seine Ansichten zur Musik, zum Musizieren und zum Musikbetrieb. In der Mozartwoche 2006 wird Nikolaus Harnoncourt am 22. Januar 2006 als Dirigent in einem Konzert mit den Wiener Philharmonikern zu erleben sein. Ein künstlerisches Statement, einen zentralen künstlerischen Impuls, wird der Dirigent dann am zentralen Tag des Mozart-Jahres setzen: Auf Einladung der Internationale Stiftung Mozarteum wird Nikolaus Harnoncourt am Vormittag des 250. Geburtstages Mozarts, am 27. Jänner 2006, eine Künstlerrede zur Eröffnung des Mozart-Jahres halten. In diesem Festakt wird Harnoncourt wiederum die Wiener Philharmoniker dirigieren. Um einen direkten Einblick in Harnoncourts Arbeit mit und an der Musik Mozarts gewinnen zu können, sind im weiteren Verlauf des Mozart-Jahres in der „Artist in residence“-Reihe zwei Workshops mit dem Dirigenten geplant: Ein Orchester- und ein Kammermusik-Workshop, in dem Nikolaus Harnoncourt vor Publikum mit den Musikern arbeiten und über die Werke Mozarts sprechen wird. Ein Blick hinter die Kulissen, ein Blick hinein mitten in das Herz der musikalischen Probenarbeit und in die Entstehung von Nikolaus Harnoncourts Mozart-Interpretationen. Seine Partner in diesen Workshops werden das Mozarteum Orchester Salzburg (22. April 2006) und das Hagen Quartett (8. Mai 2006) sein. Als eine Art Fazit, als ein Rückblick auf das Mozart-Jahr 2006 wird gegen Ende des Mozart-Jahres ein zweites Künstlergespräch mit Nikolaus Harnoncourt auf dem Programm stehen. Am Todestag Mozarts schließlich, am 5. Dezember, wird der Dirigent das Mozart-Jahr in Salzburg beschließen: Mit einer Aufführung von Mozarts Requiem in einem Konzert, das als gemeinsame Veranstaltung von Internationaler Stiftung Mozarteum und den Salzburger Festspielen stattfinden wird. – Das Detailprogramm der Veranstaltungsreihe „Artist in residence“ wird die Internationale Stiftung Mozarteum im Mai 2005 veröffentlichen.

 

 

 

Robert Wilson: Installation in Mozarts Geburtshaus

Eröffnung am 5. Dezember 2005

 

Für Mozarts Geburtshaus hat die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg ein besonderes Projekt angekündigt: Der amerikanische Regisseur, Bühnenbildner, Designer, Lichtgestalter und bildende Künstler Robert Wilson wird für Mozarts Geburtshaus eine Installation konzipieren, die authentische Ausstellungsstücke des berühmten „Originalschauplatzes“ mit eigenen künstlerischen Arbeiten kombiniert. Robert Wilson positioniert und inszeniert in seiner Installation Mozart-Originalobjekte, die sich im Besitz der Internationalen Stiftung Mozarteum befinden, neu: Mozarts Violine, seine Kindergeige, die Viola, sein Chlavichord, Gegenstände aus seinem persönlichen Besitz. Durch die Gegenüberstellung und den gegenseitigen Kommentar von gestern und heute werden unvermutete, unkonventionelle Blicke auf die historischen Exponate möglich - beispielsweise auf die Sammlung authentischer Mozart-Porträts der Internationalen Stiftung Mozarteum. Mit Architektur, Licht, Ton und Designobjekten schafft Wilson ein neues Raumerlebnis. Mozarts Geburtshaus wird jährlich von Hunderttausenden von Besuchern frequentiert – inmitten der Installation von Robert Wilson werden sie die Person und das Werk Mozarts neu erleben.

 

Die Installation wird am 5. Dezember 2005 als neuer Teil der Dauerausstellung in Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse in Salzburg eröffnet werden – als Auftakt zum Mozart-Jahr. Hunderttausende Besucher werden im Mozart-Jahr in Mozarts Geburtshaus zu Gast sein und diese Installation von Robert Wilson sehen.

 

Doris Dörrie: Filmemacherin inszeniert

Mozarts „La finta giardiniera“

Premiere am 20. Jänner

 

Mit der Inszenierung einer Mozart Oper – „Così fan tutte“- entdeckte sie ihre Liebe zur Oper, nun inszeniert sie auch in der Salzburger Mozartwoche: Doris Dörrie, eine der bekanntesten deutschen Filmemacherinnen, wird Mozarts Oper „La finta giardiniera“ KV 196 auf die Bühne bringen – in einer Koproduktion der Internationalen Stiftung Mozarteum mit den Salzburger Festspielen und dem Salzburger Landestheater. Mozart war gerade 18 Jahre alt, als er den Auftrag für die „Karnevalsoper“ „La finta giardiniera“ erhielt. Wer den Text lieferte, ist bis heute nicht ganz geklärt, er wird Giuseppe Petrosellini zugeordnet. Die Geschichte ist nicht ganz einfach. Wie „Così fan tutte“ endet „La finta“ mit der Zusammenführung scheinbar richtiger Paare. Die sieben Charaktere sind - trotz aller Rollenspiele bestens gezeichnet, exemplarisch für Mozarts frühe Opern – und wichtig für Doris Dörrie. Denn für die Regiearbeit stehen sowohl in der Opern- als auch in der Filmwelt immer die Handlung und die Charaktere im Vordergrund.

 

Geboren in Hannover, studierte Doris Dörrie in den USA und an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Ihr Kino-Spielfilmdebüt gab sie 1983 mit „Mitten ins Herz“. Mit ihrem Film „Männer“ (1986) erreichte sie internationale Bekanntheit. Es ist eine Geschichte um zwei gegensätzliche, rivalisierende Männer – einem Manager, der zum Aussteiger wird und einem ebensolchen, der plötzlich Spaß an der Karriere bekommt. In dem 1993 realisierten Film „Keiner liebt mich“ bilden unterschiedliche, skurrile Charaktere aus einem Kölner Wohnsilo den Stoff. In „Bin ich schön?“ (1986/87) gewinnt der Figurenreigen von Dörries Erzählungen nochmals an Komplexität, ebenso die kunstvolle Verschachtelung der Geschichten, die sich um Leben, Hoffnungen, Lügen und Wahrheit der jüngeren Generation zwischen Deutschland und Spanien drehen. Meist zwischen Komik und Tragik changierend, drehen sich Doris Dörries Filme immer wieder um dieselben Themen: das Erleben von Einsamkeit und die Versuche, sie zu durchbrechen, das Kreisen um das eigene Ich mit seinen komischen Auswüchsen, die Suche nach Glück oder den Wunsch, anders sein zu wollen.

 

Seit 2001 inszeniert die Filmemacherin und Autorin von Kurzgeschichten, Kinderbüchern und Romanen erfolgreich Opern. Ihre erfrischende, kluge Interpretation von „Così fan tutte“ an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin 2001 wurde musikalisch von Daniel Barenboim geleitet. Dieser erfolgreichen Produktion folgte die Inszenierung von Puccinis „Turandot“ 2003. Im Moment bereitet Doris Dörrie ihre Inszenierung von „Rigoletto“ an der Bayerischen Staatsoper vor.

Festkonzert zur Geburtsstunde am 27. Jänner

 

Mozarts 250. Geburtstag am 27. Jänner 2006 - ein Festtag, der auf der ganzen Welt gefeiert wird, ist gleichzeitig Höhepunkt der 51. Mozartwoche: Das Festkonzert zur Feier des Tages wird zur Geburtsstunde am Abend stattfinden: Unter der Leitung von Riccardo Muti werden die Wiener Philharmoniker den Abend gemeinsam mit den Solisten Thomas Hampson (Bariton), Renée Fleming (Sopran), Mitsuko Uchida (Klavier), Gidon Kremer (Violine) und Yuri Bashmet (Viola) sowie mit dem Wiener Singverein zu einem einmaligen musikalischen Ereignis machen. Sogar Mozarts Originalinstrumente, seine Violine und sein Hammerklavier, die sich im Besitz der Internationale Stiftung Mozarteum befinden, werden zur Geburtsstunde in einer Live-Übertagung aus Mozarts Geburtshaus erklingen.

 

 

Eröffnung des Mozart-Jahres

durch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

 

Am Vormittag des 250. Geburtstages Mozarts, am 27. Jänner 2006 um 11 Uhr, wird in einem Festakt im Großen Saal des Mozarteums Bundespräsident

Dr. Heinz Fischer das Mozart-Jahr offiziell eröffnen. Die Wiener Philharmoniker werden in diesem Festakt unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt spielen; Solist wird der Pianist Pierre-Laurent Aimard sein. Als „Artist in residence“ der Internationale Stiftung Mozarteum im Mozart-Jahr wird Nikolaus Harnoncourt in diesem Festakt eine Künstlerrede halten und damit ein künstlerisches Statement, einen zentralen künstlerischen Impuls zur Eröffnung des Mozart-Jahres setzen.

 

 

Schwerpunkt auf frühen Werken Mozarts

 

Zur Feier des 250. Geburtstages erstreckt sich die Mozartwoche 2006 auf zwei volle Wochen (21.01.-05.02.2006). Ein Schwerpunkt der Konzertprogramme liegt auf den frühen Werken Mozarts, die unter anderem während den ersten Reisen entstanden sind, die Wolfgang Amadé ab dem Alter von sechs Jahren mit seinem Vater durch ganz Westeuropa unternommen hat: Sonaten für Klavier und Violine, die ersten Symphonien, frühe Opernwerke wie „Ascanio in Alba“, „Mitridate“, „Lucio Silla“ und schließlich „La finta giardiniera“, die als Neuinszenierung zur Eröffnung der Mozartwoche zu erleben sein wird. In dieser Koproduktion der Internationalen Stiftung Mozarteum mit den Salzburger Festspielen und dem Salzburger Landestheater wird die deutsche Filme-macherin Doris Dörrie Regie führen; Bühnenbild und Kostüme werden von Bernd Lepel entworfen, die musikalische Leitung hat Ivor Bolton.

 

 

Die Orchesterkonzerte der Mozartwoche 2006

 

Die Konzerte der Wiener Philharmoniker werden in der Mozartwoche 2006 von Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Muti, Daniel Barenboim und Valery Gergiev geleitet. Als Solisten werden der Pianist Leif Ove Andsnes sowie die Mezzosopranistin Vesselina Kasarova zu erleben sein. Daniel Barenboim wird unter anderem auch Mozarts selten zu hörendes Konzert für drei Klavier und Orchester KV 242 spielen – zusammen mit den beiden jungen Pianisten Saleem Abboud Ashkar und Shai Wosner. – Orchestra in residence der Mozartwoche 2006 ist wiederum das Mahler Chamber Orchestra – unter der

Leitung seines Chefdirigenten, des jungen britischen Pult-Stars Daniel Harding sowie mit dem Dirigenten Reinhard Goebel. Solisten dieser Serie mit fünf Konzerten werden die Sänger Thomas Quasthoff und Michael Schade, die Pianisten Emmanuel Ax und Lars Vogt sowie der Cellist Heinrich Schiff sein. Die Camerata Salzburg wird in der Mozartwoche 2006 vier Konzerte geben: Mit ihrem Chefdirigenten Sir Roger Norrington, ihrem principal guest artist Leonidas Kavakos, mit Christopher Hogwood sowie mit dem jungen Dirigenten Mark Wigglesworth. Die Klarinettistin Sabine Meyer, die Sopranistin Susan Gritton sowie der Pianist Stefan Vladar werden die Solisten dieser Konzerte sein. Das Mozarteum Orchester Salzburg wird die Opernproduktion der Mozartwoche 2006 spielen („La finta giardiniera“); zusätzlich werden Ivor Bolton und Hubert Soudant zwei Konzerte des Orchesters leiten. Mit Ivor Bolton wird der international als Belcanto-Sänger gefeierte Tenor Juan Diego Florez in einem seiner seltenen Konzerte mit Mozart-Arien zu erleben sein; und der junge Pianist Gianluca Cascioli wird unter der Leitung von Hubert Soudant ein Klavierkonzert von Mozart interpretieren. Der Pianist András Schiff ist der Mozartwoche seit vielen Jahren eng verbunden – durch seinen langjährigen, in der Mozartwoche 2005 abgeschlossenen Zyklus mit allen Klavierkonzerten Mozarts. Aber auch in 2006 bleibt András Schiff der Mozartwoche treu: gemeinsam mit der Cappella Andrea Barca wird er als Pianist und Dirigent mit einem Mozart-Programm zu erleben sein. – Nicht nur die Camerata Salzburg, sondern auch das Orchestra of the Age of Enlightenment wird Sir Roger Norrington dirigieren – mit dem amerikanischen Pianisten Robert Levin, der ein Klavierkonzert Mozarts auf dem Hammerklavier spielen wird. Die Haydn Philharmonie Eisenstadt schließlich ist mit dem Dirigenten Adam Fischer zu Gast und der Sopranistin Veronica Cangemi, die in der Mozartwoche in der Opernproduktion von „La finta giardiniera“ die Sandrina verkörpern wird. Das Orchester der Universität Mozarteum beschließt den Reigen der Orchesterkonzerte der Mozartwoche – es steht unter der Leitung von Dennis Russell Davies.

 

 

Die Solisten- und Kammerkonzerte der Mozartwoche 2006

 

Die Pianistin und gefeierte Mozart-Interpretin Mitsuko Uchida wird in einen Solo-Abend mit Werken von Mozart gestalten und gemeinsam mit dem Hagen Quartett zu erleben sein. Emmanuel Ax wird ebenfalls ein Mozart Klavierquartett interpretieren – gemeinsam mit dem Juilliard String Quartet. Das Klavierduo Katia und Marielle Labèque wird Mozart und Zeitgenossen Mozarts an zwei Hammerklavieren zu Gehör bringen, und das Emerson String Quartet wird mit einem der frühen Streichquartette von Mozart zu erleben sein. Angelika Kirchschlager gestaltet gemeinsam mit Helmut Deutsch einen Liederabend mit Liedern von Mozart und anderen Komponisten, und der Geiger Benjamin Schmid wird die ersten Sonaten für Klavier und Violine gemeinsam mit der Pianistin Ariane Haering interpretieren. Klaviertrios von Mozart stehen auf dem Programm des Beaux Arts Trio, und der Pianist András Schiff schließlich wird Klaviersonaten und Kammermusikwerke Mozart zu Gehör bringen – gemeinsam mit Erich Höbarth (Violine), Yuuko Shiokawa (Viola), Christoph Richter (Violoncello) und Jörg Widmann (Klarinette).

 

 

 

 

Dialoge: Ein Festival mit zeitgenössischer Musik – und Mozart

 

Im Mozart-Jahr wird sich die Internationale Stiftung Mozarteum mit einem Festival für zeitgenössische Musik and das junge Salzburger Publikum wenden. Das Festival „Dialoge“ will der Person und dem Werk Mozarts auf die Spur kommen – mit Programmen, die sich um die Themen „Religion“, „Spiel“, „Liebe“ und „Tod“ gruppieren. Themen also, die für Mozars Leben, für sein Werk und für seine Person prägend waren – und dies für Künstler von heute und für die Menschen als Rezipienten von Kunst und Musik immer noch sind. So sollen unter der Perspektive dieser vier Themen Dialoge zwischen zeitgenössischer Musik und Kunst und den Werken Mozarts entstehen – um neue, sich gegenseitig kommentierende, erhellende Hörerlebnisse zu ermöglichen. So ist beispielsweise im Themenblock „Religion“ eine Uraufführung eines neuen Werkes des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas geplant – als Auftragswerk der Internationalen Stiftung Mozarteum. Haas wird ein neues Werk schreiben, in dem er sich auch mit Mozarts Requiem auseinandersetzen wird, das im selben Konzert erklingen wird (mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, unter der Leitung von Ivor Bolton). Im Themenblock „Spiel“ werden sich die Veranstaltungen mit dem Thema Improvisation auseinandersetzen – eine Fähigkeit, die ein wesentlicher Bestandteil der Faszination war, die von Mozarts Person auf seine Zeitgenossen ausging. Musikalische Improvisationen mit zeitgenössischer Musik sind geplant, ebenso wie ein Tanzprojekt, das sich mit dem Thema Improvisation beschäftigen soll. Zum Thema „Liebe“ soll es Schreibaufträge der Internationalen Stiftung Mozarteum an Autoren geben; des weiteren sind ein szenisches Projekt, verschiedenen Orchester- und Kammerkonzerte sowie eine Konzertreihe mit dem Klangforum Wien geplant. Das detaillierte Programm wird die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg im Mai 2005 veröffentlichen.

Termine:

Religion: 1. – 4.12.05

Spiel: 29.3. – 2.4.06

Liebe: 17. – 21.5.06

Tod: 1. – 5.12.06

www.dialoge-festival.at

 

 

Presseinformationen:

 

Mirjam Nellmann

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Internationale Stiftung Mozarteum

Schwarzstraße 26

A-5020 Salzburg

 

Tel: 0043-662-8894025

Mail: nellmann@mozarteum.at